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Gesetzgebung

Auf der ganzen Welt gibt es unterschiedliche Abgas-Gesetzgebungen, die bestimmte Grenzwerte für Stickoxide (NOx) festlegen. Zur Einhaltung dieser Grenzwerte verwendet man überall auf der Welt AdBlue.

Die vier  Hauptverursacher der Luftverschmutzung werden von den Abgasgesetzgebungen berücksichtigt: Die Stickoxide (NOx), Feinstaub (Partikelmasse, PM), Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoffe (HC).

In Europa wurde die erste dieser Gesetzgebungen, Euro 0, im Jahr 1990 mit einem NOx-Grenzwert von 14,4 und Partikelmasse (Feinstaub) von 1,1 g/kWh eingeführt. Bis zur Euronorm III von 2001 wurden diese Grenzwerte schrittweise auf 5 bzw. 0,1 reduziert. Die Verwendung von AdBlue wurde mit der Einführung bzw. Festlegung der Euronormen IV, V und IV notwendig. Stickoxide (NOx), Partikelmasse (PM, Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid (CO) sind die mit strengen Grenzwerten versehenen Größen. Die Euronorm IV galt seit dem 1. Oktober 2005 und die Euronorm V seit dem 1. Oktober 2009. Seither galten nacheinander Grenzwerte für den Stickoxidausstoß von 3,5  g/kWh für Euro IV und 2,0 g/kWh für Euro V. Euro VI wird ab 2013/14 gelten mit einem Stickoxid-Grenzwert von 0,4 g/kWh.

In den USA werden die Abgasgrenzwerte vom „Clean Air Act“ geregelt. Die Verwendung von SCR-Technologie mit Harnstofflösung wird in den USA mit dem so genannten US2010 Abgas-Standard ab dem 1. Januar 2010 eingeführt mit Grenzwerten von 0,3 g/kWh für Stickoxide (NOx).

In Australien und Neuseeland wird den europäischen Standards mit ein paar Jahren Verzögerung gefolgt. Euro IV galt von 2007 an und Euro V wird im Jahr 2010 eingeführt.

In China heißt die Abgasgesetzgebung “National-Standard IV und V”. Ab 2008 begrenzt der National Standard VI den Stickoxid-Grenzwert auf 3,5 g/kWh und die Partikelmasse auf 0,02 g/kWh. Dieser Standard. Gilt in Peking seit 2008.

In Brasilien werden die Abgasgesetze PROCONVE genannt – „Programa de Controle da Poluição do Ar por Veículos Automotores“ – und wird ab 2012 verbindlich. In Brasilien heißt der Betriebsstoff, der in Europa „AdBlue“ genannt wird, „ARLA 32“ bzw. „Agente Reductor Liquido Automotivo”.

In jedem dieser Märkte ist Yara mit der Hilfe von Partnern aktiv bei der Versorgung mit qualitativ hochwertigem AdBlue unter der geschützten Marke „Air1“.